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Das einzige, was fast noch besser ist als das, was Christian Bartel liest, ist, wie er es liest.

Unter dem Pflaster liegt zwar nicht immer der Strand, aber unter dem hauchdünnen Firnis der Zivilisation brodelt stets der Irrsinn. Man muss ihn nur herauskitzeln. Und genau das tut Christian Bartel mit seinen pointendichten und urkomischen Geschichten, die mitunter alltäglich beginnen, um dann unvermutet gen Wahnsinn abzubiegen, bis sie in seltsam vertrauten, aber dennoch fremden Paralleluniversen enden, in denen sich Cheerleader mit Tourette-Syndrom und Freunde aus Wurst beim Kapitänsdinner der Niedlichkeit begegnen. Christian Bartel war Einzelvizemeister im Poetry Slam, Herausgeber der Zeitschrift „Exot“, Erfinder der „Bürgelmaschine“ und schreibt gern Satiren. Am wohlsten aber fühlt er sich als Erzähler. Nicht zu unrecht, wie sogar Hans Mentz (Titanic, Humorkritik) befindet: „Er formuliert erstens gut, ist zweitens glaubwürdig und drittens fast ein Weiser“.


Pressestimmen:

„Sobald Bartel beginnt, eine seiner wunderbar selbstironisch-lakonisch-schrägen Kurzgeschichten vorzutragen, hat er das Publikum geschlossen auf seiner Seite. (…) Bartel kann jeder noch so alltäglichen Alltagssituation eine unglaublich komische Seite abgewinnen. Dabei ist er souverän genug, sich selbst am wenigsten ernst zu nehmen.“ – Kölner Illustrierte über „Grundkurs Weltherrschaft“

„Wirklich und wahrhaftig komisch wurde es dann mit Christian Bartel und seinen überdrehten Geschichten aus seinem chaotischen Alltag. (...) Die schnoddrige und saukomische Art des Autors bedient ein sehr spezielles Komik- und Satiregenre, das seine schönste Ausprägung in Kurt Tucholskys Geschichten vom Herrn Wendriner gefunden hat, mit denen Bartels Geschichten in ihren gelungenen Passagen sich durchaus messen können.“ – Kieler Nachrichten

„Komisch, schräg, bissig.“ – Die Zeit über den „Zivildienstroman“

„Der mittdreißgjährige Bonner las, nein, deklamierte, rezitierte, slammte und sang am Sonntagabend im Café Exlex aus seinem ersten Zivildienstroman... Wenn er losliest, zieht der Autor die Schultern hoch, wirft die freie, linke Hand wild gestikulierend vor sich rum und steigert komische Passagen so zur köstlich kokettierenden Komödie...“ – Kieler Nachrichten

„Bartels Geschichten haben die erforderliche Pointendichte, aber unter der konsumierbaren Oberfläche sind sie mehr als nur eine besonders schräge Spielart der Comedy. Der Witz der Texte ist vielschichtig und äußerst anspielungsreich." – Am Erker, Zeitschrift für Literatur über „Seit ich Tier bin“

„Viel mehr Befriedigung verschaffte mir, in ähnlichen Proportionen, der »Zivildienstroman« von Christian Bartel (Carlsen-Verlag). Wobei der 1975 geborene Poetryslammer, Lesebühnenmann und Taz-»Wahrheit«-Autor vordergründig ein vermeintliches Modethema behandelt: Zivildienst mit durchgeknallten Schützlingen. Darüber habe ich häufig auch Comedians (Matthias Reuter z.B.) vortragen hören. Was schadet’s? Nix. Weil hier erfreulicherweise das Zentrum stärker besetzt ist als die Nebenrollen. Das »Behindertenbusineß« (Bartel) bleibt Kulisse; primär geht’s auch hier um Liebe, um zwei, drei ineinander verschränkte Liaisons nämlich. Als Herzstück aber fungiert der Erzähler höchstselbst, indem er dreierlei in sich vereinigt: Er formuliert erstens gut, ist zweitens glaubwürdig und drittens fast ein Weiser.“Belegstellen gefällig? »Wenn Günther ein bißchen Abwechslung will, setzt er seinen Walkman auf und hört Leerkassetten. Aber eigentlich ist Abwechslung unter seiner Würde.« Noch eine? »Ob man ins Heu gehen solle, frage ich, dort könne man gemeinsam ins Firmament schauen und dabei einige interessante Allergien anprobieren.« Gut, eine noch: »Wenn ich Rieke nicht liebte, würde ich sie nicht einmal mögen, glaube ich.«In meinem Exemplar habe ich zahllose Sätze dieser Qualität angestrichen; und den vielen Slapstick-Einlagen der Handlung kann ich nur Anstandsbeifall klatschen. Gleichwohl habe ich auch hier sehr gern Bartels Tonfall gelauscht. Auf seinen nächsten Roman freue ich mich schon, selbst wenn der vom Paragliding auf Neuseeland handeln sollte. Oder gar von einer Jugend in der deutschen Provinz.“ – Humorkritik, Titanic über den „Zivildienstroman“


Bibliographie:

„Seit ich Tier bin“
Geschichten, Muschel Verlag, Köln, 2008

„Zivildienstroman“
Roman, Carlsen Verlag, Hamburg, 2011

„Betreutes Wohnen“
Roman-Lizenzausgabe, Ullstein Verlag, 2013

„Heimatbuch Rheinland“
Sachbuch, Conbook, 2011

„Grundkurs Weltherrschaft“
Geschichten, Satyr Verlag, Berlin, 2013

Christian Bartel Schriftsteller, Publizist und Poetry Slam. _MG_2846.jpg _MG_2851.jpg